Meister Montag ist eine Dienstleistung der trendelephant GmbH im Bereich: Unternehmensberatung, Coaching, Training
(Ausschließlich für Unternehmen im B2B)
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für sämtliche Verträge über Beratungs-, Coaching-, Trainings- und Begleitungsleistungen (nachfolgend "Leistungen"), die zwischen
trendelephant GmbH – Unternehmensberatung
Stephanie Diederichsen
Susebekweg 29
22339 Hamburg
E-Mail: stephanie@trendelephant.com
Telefon: 01621644923
(nachfolgend "Auftragnehmer") und Unternehmen, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend "Auftraggeber") geschlossen werden.
1.2 Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Inanspruchnahme der Leistungen des Auftragnehmers ausgeschlossen.
1.3 Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.4 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 815 739 964 | Steuernummer: 50/764/01685
§ 2 Leistungsbeschreibung
2.1 Der Auftragnehmer bietet Unternehmensberatungsleistungen in folgenden Bereichen an:
Strategieberatung und Unternehmensentwicklung
Business-Coaching für Führungskräfte und Teams
Organisations- und Prozessberatung (Einführung neuer Abläufe)
Training und Workshop-Formate
Begleitung und Moderation von Arbeitsgruppen und Veränderungsprozessen
Zukunfts- und Transformationsbegleitung
2.2 Die Leistungen werden überwiegend in Form von Videocalls erbracht. Art, Umfang, Inhalte und Zeitplan werden im individuellen Angebot des Auftragnehmers verbindlich festgelegt.
2.3 Das Standardprogramm umfasst einen Zeitraum von drei bis vier Monaten (nachfolgend "Programm"). Nach Abschluss kann eine individuelle Verlängerung auf der Grundlage eines neuen Angebots vereinbart werden.
2.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, qualifizierte Dritte (Freelancer, externe Trainer) einzusetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber verbleibt beim Auftragnehmer.
§ 3 Vertragsschluss und Angebot
3.1 Alle Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als bindend gekennzeichnet sind.
3.2 Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das schriftliche Angebot des Auftragnehmers innerhalb der angegebenen Annahmefrist – mindestens jedoch 14 Tage – schriftlich (E-Mail genügt) annimmt.
3.3 Das individuelle Angebot enthält verbindliche Angaben zu Leistungsumfang, Programmdauer, Honorar und Zahlungsmodalitaeten. Diese Angaben gehen den vorliegenden AGB im Zweifel vor.
§ 4 Honorar und Preise
4.1 Das Honorar wird individuell anhand der Herausforderungen, des Umfangs und der Komplexitaet des Projekts im jeweiligen Angebot festgelegt. Es versteht sich zuzueglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
4.2 Reisekosten, Übernachtungskosten und sonstige Nebenkosten werden gesondert ausgewiesen und nach tatsächlichem Aufwand in Rechnung gestellt, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
4.3 Bei einvernehmlicher Verlängerung des Programms wird ein neues Angebot unterbreitet. Preisanpassungen sind dem Auftraggeber mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden schriftlich mitzuteilen.
§ 5 Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Abrechnung erfolgt ausschließlich per Rechnung. Die Rechnung wird per E-Mail übermittelt.
5.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern im Angebot keine abweichende Regelung getroffen wurde.
5.3 Bei Programmen über mehrere Monate ist der Auftragnehmer berechtigt, Teilrechnungen zu stellen (z. B. monatlich oder nach Programmabschnitten). Die Abrechnungsweise wird im Angebot festgelegt.
5.4 Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gem. § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen sowie eine pauschale Mahngebühr von 10,00 EUR pro Mahnung zu erheben.
5.5 Bei anhaltendem Zahlungsverzug (mehr als 14 Tage) behält sich der Auftragnehmer vor, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.
§ 6 Stornierung und Kündigung
6.1 Stornierung des Gesamtprogramms vor Beginn
Tritt der Auftraggeber nach Vertragsschluss, aber vor Beginn des Programms zurück, gelten folgende Regelungen:
Stornierung mehr als 14 Tage vor Programmstart: kostenfrei
Stornierung 14 Tage oder weniger vor Programmstart: 50 % des vereinbarten Gesamthonorars werden fällig
6.2 Stornierung nach Programmbeginn
Erfolgt die Stornierung nach Beginn des Programms, ist das vollstaendige vereinbarte Honorar fällig. Der Auftragnehmer reserviert seine Kapazitaeten für die gesamte Programmdauer. Bereits erbrachte Teilleistungen werden nicht erstattet.
6.3 Verschiebung einzelner Videocall-Termine
Verschiebung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei
Verschiebung weniger als 24 Stunden vorher oder unentschuldigtes Nichterscheinen: Der Termin gilt als wahrgenommen und wird vollstaendig berechnet.
6.4 Stornierungen und Terminverschiebungen bedürften der Schriftform (E-Mail genügt). Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs beim Auftragnehmer.
6.5 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiderseits unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten verletzt und trotz schriftlicher Abmahnungg nicht innerhalb von 14 Tagen Abhilfe schafft.
§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
7.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer angemessen zu unterstützen. Hierzu gehören insbesondere die rechtzeitige Bereitstellung aller notwendigen Informationen, Unterlagen und Ansprechpersonen sowie die aktive Mitarbeit der beteiligten Personen.
7.2 Verzögerungen infolge unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Etwaige Mehraufwände werden vom Auftraggeber gesondert vergütet.
§ 8 Vertraulichkeit und Geheimhaltung
8.1 Beide Parteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen – insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Strategien, Personalinformationen, Kundendaten und interne Prozesse – streng vertraulich zu behandeln.
8.2 Diese Informationen duerfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung der anderen Partei weder an Dritte weitergegeben noch zu eigenen Zwecken genutzt werden. Ausgenommen sind allgemein zugaengliche Informationen.
8.3 Die Geheimhaltungspflicht gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort, und zwar für einen Zeitraum von drei Jahren.
8.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber als Referenzkunden (Name und Branche) zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich schriftlich widerspricht.
§ 9 Datenschutz
9.1 Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG.
9.2 Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind der separaten Datenschutzerklärung des Auftragnehmers zu entnehmen, die auf der Website abrufbar ist.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
10.1 Alle vom Auftragnehmer erstellten Konzepte, Methoden, Trainingsunterlagen, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben im geistigen Eigentum des Auftragnehmers.
10.2 Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den internen Gebrauch. Eine Weitergabe, Vervielfaeltigung oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung nicht gestattet.
§ 11 Haftung
11.1 Der Auftragnehmer haftet unbegrenzt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
11.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Für leicht fahrlässige Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen.
11.3 Der Auftragnehmer ist Berater und Begleiter. Er gibt keine Garantie für den Eintritt bestimmter wirtschaftlicher Ergebnisse. Der Erfolg haengt wesentlich von der Mitwirkung und Umsetzungsbereitschaft des Auftraggebers ab.
11.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen und Beauftragten des Auftragnehmers.
§ 12 Schlussbestimmungenimmungen
12.1 Anzuwendendes Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausgeschlossen.
12.2 Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist der Sitz des Auftragnehmers (Hamburg), sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
12.3 Schriftform
Änderungen und Ergaenzungen dieser AGB sowie des Vertrags bedürften der Schriftform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses. E-Mail genügt der Schriftform.
12.4 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Stand: Februar 2026